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והנה בהיות אור הא”ס נמשך, בבחינת קו ישר תוך החלל הנ”ל, לא נמשך ונתפשט תיכף עד למטה, אמנם היה מתפשט לאט לאט, רצוני לומר, כי בתחילה התחיל קו האור להתפשט, ושם תיכף בתחילת התפשטותו בסוד קו, נתפשט ונמשך ונעשה, כעין גלגל אחד עגול מסביב.

Da endlich sah ich das Pendel.

Die Kugel, frei schwebend am Ende eines langen metalli- schen Fadens, der hoch in der Wölbung des Chores befestigt war, beschrieb ihre weiten konstanten Schwingungen mit majestätischer Isochronie. Ich wußte - doch jeder hätte es spüren müssen im Zauber dieses ruhigen Atems -, daß die Periode geregelt wurde durch das Verhältnis der Quadratwurzel aus der Länge des Fadens zu jener Zahl π, die, irrational für die irdischen Geister, in göttlicher Ratio unweigerlich den Umfang mit dem Durchmesser eines jeden möglichen Kreises verbindet, dergestalt, daß die Zeit dieses Schweifens einer Kugel von einem Pol zum andern das Ergebnis einer geheimen Ver- schwörung der zeitlosesten aller Maße war - der Einheit des Aufhängepunktes, der Zweiheit einer abstrakten Dimension, der Dreizahl von л, des geheimen Vierecks der Wurzel und der Perfektion des Kreises. Auch wußte ich, daß in der Fallinie des Aufhängepunktes, unter dem Fußboden, eine Magnetvorrichtung, die ihre An- ziehungskraft auf einen verborgenen Zylinder im Innern der Kugel übertrug, das Gleichmaß der Bewegung garantierte, ein Mechanismus zur Überwindung des Widerstands der Materie, der aber nicht dem Gesetz des Pendels entgegentrat, sondern ihm vielmehr erlaubte, sich zu manifestieren - denn im Vakuum würde jedes Gewicht am Ende eines unelasti- schen und gewichtlosen Fadens, der keinem Luftwiderstand und keinerlei Reibung mit seinem Angelpunkt ausgesetzt wäre, gleichmäßig in alle Ewigkeit pendeln. Die kupferne Kugel emanierte schwach schimmernde Re- flexe im Schein der letzten Sonnenstrahlen, die durch die Kirchenfenster eindrangen. Hätte sie, wie einst, mit ihrer Spitze eine Schicht feuchten Sandes auf dem Boden des Chores gestreift, so hätte sie bei jeder Schwingung eine dünne Furche in den Boden gegraben, und die Furche hätte, jedesmal um ein winziges Stück ihre Richtung ändernd, sich immer mehr in Form einer Bresche, eines Tales erweitert, um eine strahlenförmige Symmetrie erraten zu lassen - wie das Skelett eines Mandala, die unsichtbare Struktur eines Dru- denfußes, ein Stern, eine mystische Rose. Nein, eher wie ein Spurengewirr, verzeichnet im Sand einer weiten Wüste, von unzähligen umherirrenden Karawanen. Eine Geschichte langsamer, tausendjähriger Wanderungen so mochten die Atlantiden des Kontinents Mu sich bewegt haben, in beharr- lichen und besitzergreifenden Streifzügen, von Tasmanien nach Grönland, vom Steinbock zum Krebs, von der Prince- Edward-Insel bis nach Spitzbergen. Die Spitze der Kugel wiederholte, erzählte von neuem in einer sehr knappen Kurz- fassung, was sie getan hatten von der einen zur andern Eiszeit, und was sie vielleicht noch immer taten, nun als Kuriere der Herren - ja, vielleicht berührte sie gar auf dem Wege zwischen Samoa und Nowaja Semlja, in ihrer Gleich- gewichtsposition, das Land Agarttha, die Mitte der Welt. Und ich fühlte: ein einziger Plan verband das hyperboreische Avalon mit der australischen Wüste, die das Rätsel von Ayers Rock birgt. In diesem Augenblick, um vier Uhr nachmittags am 23. Juni, dämpfte das Pendel seine Geschwindigkeit am äußersten Ende des Schwingungsbogens, bis es zum Stillstand kam, um gleichmütig wieder ins Zentrum zurückzufallen, zur Mitte der Bahn an Geschwindigkeit zu gewinnen und zuversicht- lich in das okkulte Quadrat der Kräfte zu säbeln, das sein Schicksal bestimmte. Wäre ich länger geblieben, resistent gegen das Verstreichen der Stunden, um jenen Vogelkopf zu fixieren, jene Lanzen- spitze, jenen umgekehrten Helmschmuck, während er seine Diagonalen ins Leere zeichnete, hin- und herschwingend zwischen den jeweils entgegengesetzten Punkten seiner astigmatischen Kreislinie, so wäre ich einer bestrickenden Sinnestäuschung erlegen, denn das Pendel hätte mich glau- ben gemacht, seine Schwingungsebene habe eine komplette Rotation vollzogen, um nach zweiunddreißig Stunden an ihren Ausgangspunkt zurückzukehren, eine abgeflachte El- lipse beschreibend, die um ihren Drehpunkt mit einer gleich- förmigen Winkelgeschwindigkeit proportional zum Sinus des Breitengrades rotierte. Wie hätte sie wohl rotiert, wenn das Pendel am Schlußstein der Kuppel des Salomonischen Tempels aufgehängt worden wäre? Vielleicht hatten es die Ritter auch dort versucht. Vielleicht hätte sich die Berech- nung, die letzte Bedeutung nicht geändert. Vielleicht war die Abteikirche von Saint-Martin-des-Champs der wahre Tem- pel. Perfekt wäre das Experiment ohnehin nur am Pol ge- wesen, dem einzigen Ort, an dem der Aufhängepunkt in der ideellen Verlängerung der Erdrotationsachse läge und das Pendel seinen scheinbaren Zyklus in vierundzwanzig Stun- den zurücklegen würde. Doch es war nicht diese Abweichung vom Gesetz, die das Gesetz im übrigen vorsah, es war nicht diese Verletzung eines goldenen Maßes, die das Wunder weniger wunderbar machte. Ich wußte, daß die Erde rotierte, und ich mit ihr und Saint-Martin-des-Champs und ganz Paris mit mir; wir alle rotierten gemeinsam unter dem Pendel, das in Wirklichkeit nie seine Schwingungsebene änderte, denn dort oben, von wo es herabhing, und längs der ideellen Verlängerung des Fadens, endlos hinauf bis zu den fernsten Galaxien, dort oben stand, reglos in alle Ewigkeit, der Feste Punkt. Die Erde rotierte, doch der Ort, wo das Pendel verankert war, war der einzige Fixpunkt im Universum. Daher war mein Blick nicht so sehr auf die Erde gerichtet als vielmehr dort oben hinauf, wo sich das Mysterium der abso- luten Unbeweglichkeit vollzog. Das Pendel sagte mir, daß während alles bewegt war, die Erde, das Sonnensystem, die Sternennebel, die schwarzen Löcher und alle Kinder der großen kosmischen Emanation, von den ersten Äonen bis zur zähflüssigsten Materie - daß dort oben ein einziger Punkt in Ruhe verharrte, als Zapfen, Bolzen, ideeller Aufhänger, um den sich das ganze Weltall drehte. Und ich hatte teil an dieser höchsten Erfahrung, ich, der sich zwar mit allem und mit dem All bewegte, aber Ihn sehen konnte, Ihn, den Nicht-Bewegten, den Felsen, die Garantie, den leuchtenden Dunst, der kein Körper ist, keine Form, Gestalt, Schwere, Quantität oder Qualität hat, der nicht sieht, nicht hört, nicht gefühlt werden kann, sich an keinem Ort befindet, in keiner Zeit und in keinem Raum, der nicht Seele ist, nicht Intelligenz, Phantasie, Meinung, Zahl, Ordnung, Maß, Substanz oder Ewigkeit, der weder Dunkel noch Licht ist, der nicht Irrtum ist und nicht Wahrheit. Ein Dialog schreckte mich auf, ein sachliches und teilnahms- loses Gespräch zwischen einem Jüngling mit Brille und einem Mädchen, das leider keine trug. »Das Foucaultsche Pendel«, sagte er. »>Erstes Experiment im Labor 1851, dann im Observatoire und dann unter der Kuppel des Panthéon, mit einem siebenundsechzig Meter langen Faden und einer Kugel von achtundzwanzig Kilo. Schließlich 1855 hier aufgebaut, etwas kleiner, und seitdem hängt es nun da aus dem Loch auf halber Höhe des Kreuz- gewölbes.

»>Und was macht es da? Pendelt bloß so?«< Es demonstriert die Rotation der Erde. Weil der Aufhän- gepunkt, der bleibt stehen…<<

Und wieso bleibt er stehen?<«< Weil ein Punkt… wie soll ich sagen… in seinem Mit- telpunkt… also paß auf, jeder Punkt, der genau in der Mitte der Punkte ist, die du siehst, ich meine, diesen zentra- len Punkt den geometrischen Punkt -, den kannst du nicht sehen, er hat keine Dimensionen, und was keine Di- mensionen hat, kann weder rechtsrum noch linksrum ge- hen, weder rauf noch runter. Deswegen rotiert er nicht. Verstehst du? Wenn der Punkt keine Dimensionen hat, kann er sich auch nicht um sich selbst drehen. Er hat nicht mal ein Selbst…<< Auch nicht, wenn die Erde sich dreht?<< Die Erde dreht sich, aber der Punkt dreht sich nicht. Ob’s dir paẞt oder nicht, so ist das nun mal. Okay?<«<

»Seine Sache.<<< Erbärmlich. Da hatte sie nun über sich den einzigen festen Punkt im Kosmos, den einzigen rettenden Anker in der Verdammnis des panta rhei, und meinte, es wäre Seine Sache, nicht ihre! Tatsächlich ging das Pärchen gleich darauf wei- ter - er belehrt von einem Schulwissen, das ihm die Fähigkeit zum Staunen vernebelt hatte, sie träge, unerreichbar für den Schauder des Unendlichen, beide unberührt von der Schreckenserfahrung dieser ihrer Begegnung der ersten und letzten - mit dem Einen, dem En-Sof, dem Unsagbaren.

Wie war es möglich, nicht auf die Knie zu fallen vor dem Altar der Gewißheit? Ich schaute ehrfürchtig und beklommen. In diesem Moment war ich überzeugt, daß Jacopo Belbo recht gehabt hatte. Als er mir von dem Pendel erzählte, hatte ich seine Erregung einer ästhetischen Schwärmerei zugeschrieben, jenem Krebs- geschwür, das langsam, unförmig, in seiner Seele Gestalt anzunehmen begann, indem es Schritt für Schritt, ohne daß er es merkte, sein Spiel in Realität verwandelte. Doch wenn er mit dem Pendel recht gehabt hatte, dann war ja vielleicht auch alles andere wahr, der Große Plan, das Universale Komplott, und es war richtig gewesen, daß ich hergekom- men war, am Abend vor der Sommersonnwende. Jacopo Belbo war nicht verrückt, er hatte einfach beim Spielen, durch das Spiel, die Wahrheit entdeckt. Und die Erfahrung des Numinosen hält man nicht lange aus, ohne den Verstand zu verlieren.

Ich versuchte den Blick vom Pendel zu lösen, indem ich der Kurve folgte, die von den Kapitellen der im Halbkreis angeordneten Säulen längs der Gewölberippen zum Schluß- stein verlief, womit sie das Wunder des Spitzbogens wieder- holte, der sich auf einer Abwesenheit errichtet, höchste sta- tische Hypokrisie, und der die Säulen glauben macht, sie stemmten die Rippen nach oben, und diese, vom Schlußstein zurückgewiesen, sie drückten die Säulen fest auf den Boden, während doch das Gewölbe in Wahrheit ein Alles und Nichts ist, Wirkung und Ursache gleichzeitig. Doch bald wurde mir bewußt, daß eine Vernachlässigung des Pendels, das vom Gewölbe hing, um statt dessen das Gewölbe zu bewundern, so viel war wie ein Verzicht auf den Trunk aus der Quelle, um sich statt dessen am Bach zu berauschen. Das Chorgewölbe von Saint-Martin-des-Champs exi- stierte nur, weil dort kraft des Gesetzes das Pendel existieren konnte, und dieses existierte nur, weil jenes existierte. Nie- mand entflieht dem Unendlichen, sagte ich mir, während ich zu einem anderen Unendlichen floh, niemand entgeht der Offenbarung des Identischen, wenn er sich einbildet, dem Differenten begegnen zu können. Ohne den Blick vom Schlußstein des Gewölbes lösen zu können, trat ich langsam zurück, Schritt für Schritt-denn als ich vorhin hereingekommen war, hatte ich mir den Weg gut eingeprägt, und die großen Schildkröten aus Metall, die da rechts und links an mir vorbeizogen, waren imposant genug, um aus den Augenwinkeln wahrgenommen zu werden. Ich ging rückwärts durch das Langschiff der Kirche zum Ein- gang, und erneut hingen über mir jene drohenden prähisto- rischen Vögel aus rissiger Leinwand und rostigen Drähten, jene bösartigen Libellen, die ein verborgener Wille dort von der Decke hatte herabhängen lassen. Sie kamen mir vor wie Metaphern der Weisheit, viel bedeutungsvoller und anspie- lungsreicher, als der didaktische Vorwand sie gemeint zu haben vorgeben mochte. Flug von Insekten und Reptilien der Jurazeit, Allegorie der langen Wanderungen, die das Pendel am Boden resümierte, Archonten, perverse Emana- tionen - jawohl, das waren sie, die da über mir hingen mit ihren langen Archaeopteryx-Schnäbeln, die Flugzeuge von Breguet, Blériot, Esnault und der Helikopter von Dufaux. So betritt man tatsächlich das Conservatoire des Arts et Métiers in Paris, nachdem man einen barocken Hof durch- quert hat und in die alte Abteikirche tritt, die in den späteren Gebäudekomplex eingebaut ist, wie sie einst in das ursprüng- liche Priorat eingebaut war. Man tritt ein und ist geblendet von dieser Verschwörung, die das höhere Universum der himmlischen Wölbungen mit der chthonischen Welt der Mi- neralölfresser verbindet. Unten reihen sich alte Automobile, Zweiräder und Dampfwagen, oben hängen die Flugzeuge der Pioniere, manche Objekte sind noch intakt, wenn auch verschlissen und zernagt von der Zeit, und alle gemeinsam erscheinen im teils natürlichen, teils elektrischen Zwielicht wie überzo- gen mit einer Patina, mit dem Lack alter Geigen; manche sind nur noch Skelette, Chassisgerippe, wirre Gestänge und Hebelwerke, die unsägliche Torturen androhen, schon siehst du dich angekettet an jene Streckbetten, wo sich et- was bewegen und sich dir ins Fleisch bohren könnte, bis du gestehst. Und hinter dieser Reihe von einst mobilen, nun immobi- len Objekten mit verrosteter Seele, reinen Zeichen eines technologischen Stolzes, der sie hier den staunenden Blicken der Besucher ausgestellt haben wollte, öffnet sich, links be- wacht von einer Freiheitsstatue, dem verkleinerten Modell derjenigen, die Bartholdi für eine andere Welt entworfen hatte, und rechts von einer Statue Pascals, der Chor mit dem schwingenden Pendel, umringt vom Alptraum eines kranken Entomologen - Scheren, Kiefer, Fühler, Wurmglieder, Flü- gel, Krallen-, ein Friedhof von mechanischen Kadavern, die Elek- sich alle gleichzeitig wieder in Gang setzen könnten tromagnete, Einphasen-Transformatoren, Turbinen, Grup- pen von Umsetzern, Dampfmaschinen, Dynamos -, und ganz hinten, hinter dem Pendel, im Chorumgang, assyrische, chaldäische und karthagische Götterbilder, große Baale mit einst brennenden Bäuchen, Eiserne Jungfrauen mit bloßge- legten, nägelstarrenden Herzen, die einst Flugzeugmotoren waren - eine unsägliche Korona von Götzen, die da anbetend vor dem Pendel liegen, als wären die Kinder der Aufklärung und des Rationalismus dazu verdammt, für ewig das Ur- symbol der Tradition und der Weisheit zu hüten. Und die gelangweilten Touristen, die ihre neun Francs an der Kasse bezahlen und sonntags gratis hereindürfen, können sie ernsthaft glauben, daß alte Herren aus dem neunzehnten Jahrhundert, Herren mit nikotingelben Bärten, fettigen und zerknautschten Krägen, schwarzen Schleifenkrawatten, schnupftabakstinkenden Gehröcken, die Finger braun von Säuren, die Hirne versauert von akademischen Neidereien, Gespenster zum Lachen, die sich gegenseitig cher Maître nannten - daß solche Herrschaften diese Objekte hier ausge- stellt hätten, hier unter diesen Gewölben, bloß um sie brav vorzuzeigen, um ihre bürgerlichen und radikalen Geldgeber zu befriedigen, um die großen und segensreichen Errungen- schaften des Fortschritts zu preisen? - Nein, nein, Saint- Martin-des-Champs war konzipiert worden, zuerst als Prio- rat und dann als Revolutionsmuseum, um die geheimsten Weisheiten zu versammeln, und diese Flugzeuge, diese auto- mobilen Vehikel, diese elektromagnetischen Drahtgerippe waren hier, um einen Dialog zu führen, dessen Formel mir noch entging. Hätte ich glauben sollen, wie der Katalog mir weismachen wollte, diese schöne Versammlung sei von den Herren des Konvents ersonnen worden, um den Massen ein Sanktuar aller Künste und Handwerke vorzusetzen, wo doch so klar auf der Hand lag, daß der ganze Entwurf und sogar die Worte dieselben waren, mit denen Francis Bacon das Salomonische Haus in seinem Neuen Atlantis beschrieben hatte? War es möglich, daß nur ich - ich und Jacopo Belbo und Diotallevi die Wahrheit erkannt hatten? In dieser Nacht würde ich vielleicht die Antwort erfahren. Ich mußte einen Weg finden, im Museum zu bleiben, um abzuwarten, bis es Mitternacht wurde.

Von wo sie hereinkommen würden, wußte ich nicht ich vermutete, daß im Pariser Kanalnetz ein Gang irgendeinen Punkt des Museums mit einem anderen Punkt in der Stadt verband, vielleicht nahe der Porte-Saint-Denis aber mir war klar, daß ich, wenn ich hinausginge, von dort aus be- stimmt nicht wieder hereinfinden würde. Also mußte ich mich verstecken und drinnenbleiben. Ich versuchte mich von der Faszination des Ortes zu lösen und die Kirche mit nüchternem Blick zu mustern. Jetzt war ich nicht mehr auf der Suche nach einer Offenbarung, jetzt suchte ich nach einer Information. Vermutlich würde es schwierig sein, dachte ich mir, in den anderen Sälen einen Ort zu finden, wo ich den Blicken der Wärter entgehen könnte (es ist ihr Beruf, nach der Schließung die Säle zu inspizieren, auf der Suche nach eventuell versteckten Dieben), aber hier, was gab es besseres als dieses gotische Kirchenschiff voll alter Vehikel, um sich irgendwo wie ein blinder Passagier einzunisten? Sich lebend in einem toten Fahrzeug ver- stecken - Spiele hatten wir schon zu viele gespielt, um nicht auch dieses noch zu versuchen. Auf, mein Herz, sagte ich mir, denk jetzt nicht mehr an die Weisheit: Wende dich an die Wissenschaft.